Zum Zeitpunkt des Niederschreibens gehöre ich schon knapp zur Kohorte der Siebzigjährigen.

Ko|hor|te

  1. Schar, Gruppe (von gemeinsam auftretenden, agierenden Personen) Gebrauch – bildungssprachlich abwertend.
  2. eine nach bestimmten Kriterien ausgewählte Personengruppe, die in einem bestimmten Zeitablauf soziologisch untersucht wird. Gebrauch – Soziologie.
  3. (in der Rinderzucht) Gruppe von Tieren, für die aufgrund bestimmter gemeinsamer Voraussetzungen ein erhöhtes Risiko angenommen wird, dass sie mit einem bestimmten Krankheitserreger infiziert sind. Gebrauch – Tierzucht. Für den Fall, dass die Ochsen kälbern gilt dies auch für mich.

Ich bin »Impressionist« und kämpfe vom ersten Tag meines Lebens mit »Klippel und Feile(e)« KFS. Einen Teil dieses Kampfes versuche ich zu rekapitulieren, um für die Gegenwart gerüstet zu sein. Mit dem Aufschreiben habe ich am Freitag, den 13. März 2020 begonnen. Mein Ziel? »Wer nicht weiß, wohin er geht, kommt mit jedem Schritt ans Ziel.« – So Wolfgang Herrndorf. Mark Twain meint: »Gegen Zielsetzungen ist nichts einzuwenden, sofern man sich dadurch nicht von interessanten Umwegen ablenken lässt.«

Ach das sind nur ein paar Notizen die ich mir gerade gemacht habe für mein Tagebuch. Ich schreibe und erzähle. Aber wovon will ich eigentlich erzählen von einer Seereise? Von der Lebensreise? Aber die kann man nicht erzählen. Die macht man. Das ist alles schon einmal erzählt worden und viel besser. (Orlando in »Schiff der Träume« – Federico Fellini)